Geschichte
Das Nationenfest begann eigentlich 1999 im Pfarreiratsweekend der
katholischen Pfarrei St.Johannes. Dort wurden dem neu gewählten
Pfarreirat mögliche Aufgaben vorgrstellt. Giulia Neururer-Arcuri,
Marisa Müller-Stefanelli und Daniel Bischof-Rimle meldeten
sich in die Interessengruppe Ausländer. Wir gründeten
die Ausländergruppe, welche sich für Anliegen aller Nationen
in Romanshorn kümmern wollen, und die Gruppo Culturale, welche
sich für den Erhalt der italienischen Werte und die Verbindung
zu den schweizerischen Werten einsetzen will.
Die Ausländergruppe, jetzt IntegRo, suchte
zuerst Kontakt zu ausländischen Mitchristen. Wir fanden jedoch
im Bereich Glauben Vorurteile, Angst und Mauern.
Nach dieser Erfahrung entschieden wir: Wir wollen Ausländern
und Schweizern im Leben begegnen.- Wo aber?- Wo beziehungsweise
wann sind wir im Leben am ehesten offen?- Unsere Antwort war: An
einem Fest, wenn alle sich freuen und kein Alltag drückt.
So kam es zum 1.Nationenfest im Jahre 2000 auf
dem Schlossberg vor der alten Kirche. Auch einen Gottesdienst mit
4 Nationen, (kroatisch, spanisch, italienisch und schweizerisch)
feierten wir.
Das 2. Nationenfest feierten wir in 6 Nationen, die Türkei
und Portugal waren diesmal mit dabei. Diesmal hatte es ab und zu
geregnet und wir feierten vor und im Pfarreiheim.
Fürs 3. Nationenfest suchten wir das Dorfzentrum.
Auf dem Bodanparkplatz fanden wir neben optimalem Wetter den idealen
Festplatz. Brasilien, Deutschland, Slowenien und Sri Lanka waren
diesmal mit dabei. Wir glauben, Gott, Allah oder Buddha ist es egal,
wie wir beten oder wie wir sie nennen. Wichtig ist ihnen, dass wir
es aufrichtig meinen und im friedlich-freundschaftlichen Sinn miteinander
feiern und leben. Auch Schweizervereine, Schachclub und Frauenverein,
stellten sich vor und luden Ausländer in die Vereine ein. Auch
verschiedene Klassen setzten sich ein.
Für das Nationenfest 2003 meldete sich China, Philippinen
und Russland. Somit sind wir im 4. Nationenfest auf 15 Nationen
angewachsen: Albanien, Brasilien, China, Deutschland, Italien, Kroatien,
Philippinen, Portugal, Russland, Schweiz, Slowenien, Spanien, Sri
Lanka, Thailand und Türkei.
Seither haben in teils wechselnder Besetzung meist über 20 Nationen teilgenommen und das Nationenfest hat sich zu einem kleinen Dorffest entwickelt.
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